Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Wenn du die Augen im Frühling und Sommer offen hältst, wirst du eine Vielzahl von Wiesen- und Waldblumen in ganz unterschiedlichen Blütenfarben vorfinden. Dazu gehören zum Beispiel diese bekannteren Arten:
Kennst du alle diese Arten?
Viele Wildpflanzen lassen sich auch im Garten gut ansiedeln, sofern die Umgebungsvariablen stimmen. Schau dir am besten an, wie die Blumen wachsen, die dir gefallen. Kannst du ihnen ähnliche Bedingungen bieten? Manche Arten lassen sich gut im Schatten von Obstbäumen oder Sträuchern ziehen. Andere fühlen sich auch in der Sonne als Wiesenblumen wohl. Beliebt und einfach zu ziehen sind zum Beispiel Veilchen, Walderdbeeren, Maiglöckchen und Schlüsselblumen. Vorsicht: Maiglöckchen sind sehr giftig!
Wildpflanzen und -kräuter gibt es inzwischen in Bau- und Gartenmärkten in grosser Auswahl zu kaufen. Du kannst dich entweder für einzelne Arten oder für Mischungen entscheiden. Halte die Augen offen nach Bienen- oder Insektenmischungen! Sie enthalten meist auch viele heimische Wildpflanzen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Samen einfach selbst zu sammeln. Wenn du im Wald Blumen siehst, die dir gefallen, merke dir den Standort. Dann kannst du später wiederkommen und dir einige Samen mitnehmen. Sei dabei aber bescheiden! Schliesslich sollen die Blumen auch im Wald weiter wachsen können. Und: Erkundige dich vorher, ob die Pflanze in deiner Gegend unter Naturschutz steht!
Wildpflanzen in der Natur zu bestimmen, ist ein wunderschönes Hobby. Viele von ihnen sind ausserdem essbar, sodass du deinen Speiseplan mit ihnen bereichern kannst. Und auch Heilwirkungen werden vielen Wildkräutern nachgesagt. Wichtig ist dabei jedoch immer, dass du sie sicher bestimmst. Das gelingt mit entsprechenden Apps oder Büchern meist sehr gut. Orientiere dich an der Blütenfarbe und -form, an den Blättern, der Form der Stängel und auch am Standort. Manche Apps und Bücher stellen dir gleich andere Waldpflanzen vor, mit denen du die gesuchte Blume verwechseln könntest. Das ist sehr hilfreich zum direkten Vergleich. Abreissen musst du die Pflanzen zum Bestimmen übrigens nicht. Zu Hause sind die Blätter und Blüten meist schon so vertrocknet, dass sie kaum noch klar erkennbar sind. Mache lieber ein paar aussagekräftige Fotos von der ganzen Pflanze und den einzelnen Bestandteilen. Dann kannst du zu Hause in aller Ruhe nachschlagen, mit welcher Waldblume du es zu tun hast.
Im Wald leben die Pflanzen in starker Konkurrenz zueinander. Vor allem das Licht ist wertvoll und wird zum Wachsen gebraucht. Wenn die Bäume erst einmal im vollen Laub stehen, kommt kaum noch genügend Licht auf den Waldboden. Deshalb sind viele Waldpflanzen Frühjahrsblüher. Sie nutzen die Zeit, bevor die Bäume ihre Blätter bekommen. Doch das gilt nicht für alle Waldblumen: Es gibt auch viele Sommerpflanzen auf dem Waldboden. Sie wachsen jedoch vorrangig an Wegen oder Lichtungen, an denen sie mehr Sonnenlicht bekommen.
Viele Waldpflanzen, Wiesenblumen und Wildkräuter sind essbar oder können in der Naturmedizin eingesetzt werden. Es gibt allerdings auch hochgiftige Sorten, zum Beispiel das Maiglöckchen, die Herbstzeitlose oder den Fingerhut. Beschäftige dich deshalb gut mit den einzelnen Arten, bevor du Pflanzen aus der Natur nutzt! Wenn du dich auskennst, kannst du jedoch viele Waldpflanzen als Wildgemüse, zum Würzen oder für heilkräftige und leckere Tees benutzen. Und dann gibt es natürlich noch die köstlichen Früchte im Wald, zum Beispiel Walderdbeeren, Himbeeren oder Heidelbeeren!
In den letzten Jahrzehnten gibt es immer weniger Fluginsekten. Wildbienen, Schlupfwespen, Fliegen, Käfer und viele andere Arten leiden massiv unter unserer modernen Lebensweise. Immer weniger Flächen sind naturbelassen und bieten den kleinen Krabblern Nahrung. In den Gärten blüht es zwar bunt und reichhaltig, doch was viele nicht wissen: Ein guter Teil der Zierblumen und Kulturpflanzen nützt den Insekten kaum etwas, sie können den Nektar nicht erreichen oder nicht verwerten. Und hier kommen die Wildblumen ins Spiel: Da sie in der Umgebung heimisch sind und in der Schweizer Natur vorkommen, sind auch die Insekten darauf angepasst. Sie finden bei den Wiesen- und Waldblumen jede Menge Nahrung. Mit Wildpflanzen im Garten trägst du also direkt zu einer grösseren Artenvielfalt bei!
Gräber sind ein Ort der Trauerbewältigung. Sie stellen nicht nur für den Verstorbenen eine Ruhestätte dar, sondern auch Angehörige finden hier einen Ort zum Innehalten. So drückt ein liebevoll gestaltetes Grab eine tiefe innere Verbundenheit aus. Demgegenüber erweckt ein verwildertes und ungepflegtes Grabbeet den Eindruck von Desinteresse. Grabblumen bilden traditionell ein wichtiges Medium, um Grabstätten Würde und Anmut zu verleihen. Sie sprechen angesichts ihrer Farben und Formen eine eigene Sprache. Für die Grabgestaltung gibt es viele Ideen. Standards haben sich etabliert. Hier findest du die Antworten auf wichtige Fragen zu Grabblumen. Erfahre, auf was du bei Gewächsen achten musst.
Du möchtest dein eigenes Gemüse auf dem Balkon ziehen? Dann hast du dir sicher kleine Anzuchttöpfchen für deine Samen gekauft. Wusstest du aber, dass du im Gegensatz zu Blumen für die meisten Gemüsearten eine spezielle Aussaaterde benutzen solltest? Die lockere und humusreiche, jedoch nicht zu nährstoffreiche Erde, ist am besten für dein Gemüse geeignet. Gewöhnliche Erde für Blumen setzt du bei Gemüse lieber nicht ein, denn in ihr können sich die zarten Pflänzchen nicht optimal entwickeln.
Weiglinge sind als Blumen im Garten wegen ihrer Blütenpracht besonders beliebt. Es handelt sich um einen Übergangsblüher, der sein Blütenreichtum zwischen Frühling und Sommer entfaltet. Damit die Weigelie gut gedeihen, ist ein regelmässiger Rückschnitt erforderlich. Wenn du den Strauch zurückschneidest, gedeiht er buschig und bringt über Jahre hinweg viele Blüten hervor. Ausserdem hältst du so Schädlinge vom Glockenstrauch fern. Beim Schneiden kommt es auf den Zeitpunkt, die richtige Vorgehensweise und die geeigneten Schnittarten an. Im Folgenden erhältst du einige Tipps, wie du Weigelie richtig schneidest.
Die Bepflanzung von Terrassen spielt bei der Gestaltung dieses in den Aussenraum verlagerten Wohnbereichs eine fundamentale Rolle. Am Anfang der Planung steht die Frage, wie du deine Terrasse nutzt und welchen gestalterischen Stil du dir wünschst. Diese Faktoren entscheiden letztlich, welche Pflanzen auf deiner Terrasse Sinn machen und dort in Ruhe gedeihen können. Hier findest zu zahlreiche Ideen und Inspirationen für die Terrassenbepflanzung zum Wohlfühlen.
Ein Geburtstag ohne Blumen ist ein absolutes No-Go. Ob Kind, gestandener Mann, Teenager oder Grossmutter – alle freuen sich über einen Blumenstrauss zum Geburtstag. Findet ein grosses Fest statt, gehört der Blumenschmuck zur Ausstattung von Tafel und Raum. Auch beim intimen Kaffeekränzchen oder beim Kindergeburtstag dürfen Blumen nicht fehlen.
Es bedarf einiger Überlegungen, die richtigen Gartenblumen auszuwählen. Schliesslich soll bei der Gartengestaltung eine möglichst grosse und zueinander passende Vielfalt erreicht werden. Besonders wichtig ist dabei, dass von den ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr bis spät in den Herbst die schönsten Gartenblumen ihre Blütenpracht zeigen. Deshalb werden Stauden, Schnittblumen, Blühsträucher oder blühende Kletterpflanzen nach ihrer Blütezeit zusammengestellt. Überdies soll der eigene Garten auch im Winter nicht trostlos wirken, weshalb zur Auswahl immer ein paar Immergrüne gehören sollten. Obendrein ist zu bedenken, ob die Zeit für einen Ziergarten vorhanden ist oder ob die Pflege möglichst einfach sein soll.