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Herbstblumen – Vom Sommerabschied in die Adventszeit

Herbstblumen sind der farblich kraftvolle Abschied vom Sommer und sie leiten zugleich in die vorweihnachtliche Zeit ein. Zu den üblichen Tipps für einen dekorativen Herbstgarten gehören Pflanzen wie die Alpenveilchen, Herbstastern, Dahlien und Chrysanthemen, während in herbstlichen Gestecken gerne auch Früchte und Astwerk verwendet werden. Bei den Blütenfarben dominieren Gelb und Rot, aber auch violette Farbtöne sind beliebt. Neben Blumen gehören zur Herbstbepflanzung feine Gräser, Kleingehölze, Zwergkoniferen sowie Beeren tragende Sträucher. Geradezu auffällig ist die grosse Anzahl von Heilkräutern im Herbst, angefangen mit Echinacea, dem Purpur-Sonnenhut, über Erika und Bleiwurz bis zu Johanniskraut sowie Salbei.

Welche Pflanzen ernähren neben Chrysanthemen und Dahlien die Bienen im Herbst?

Im Prinzip nahezu alle Blühpflanzen, insbesondere die herbstlichen Lippenblüher wie der Purpur-Ziest (Stachys grandiflora). Dieser ist schon durch seine mächtigen Blütenkerzen auffällig, genau wie der zottige Garten-Ziest, der ganz in Rosa auftritt. Diese etwa 50 Zentimeter hoch wachsenden Langblüher locken auch im Herbst Hummeln und Bienen an, während sie zeitgleich auf Schnecken abschreckend wirken. Ausreichend Nektar für die fleissigen Bienen liefern auch:

  • Astern
  • Alpenveilchen
  • Patagonisches Eisenkraut
  • Purpurglöckchen
  • Heiligenkraut

Werden alle Sorten von Herbstblumen auch im Herbst gepflanzt?

Mitnichten, eher das Gegenteil ist der Fall. Die meisten Sorten werden im Frühjahr in den Boden eingesetzt. Bei fast allen Pflanzen mit Blütezeit im Herbst gehört zu den besten Tipps der Rat, die Pflege nicht zu übertreiben und wenn überhaupt, sehr sparsam zu düngen. Grund dafür ist, dass diese Pflanzengruppe generell recht anspruchslos und genügsam ist. Trotzdem erreichen fast alle Varianten von Herbstblumen binnen relativ kurzer Zeit ihre maximale Wuchshöhe. Dies liegt schlicht daran, dass die meisten Herbstpflanzen nicht gerade riesig werden. In der Tat sind herbstliche Gewächse über 50 Zentimetern selten, über einem Meter rar. Aus diesem Grunde werden zur ansprechenden Gartengestaltung, aber auch für Blumenkästen auf dem Balkon oder für Pflanzenkübel gerne Gräser hinzugefügt, um eine optisch bessere Höhe zu erreichen. Besonders attraktiv ist das Flaschenputzergras (Pennisetum), welches sich luftig präsentiert und gerne zur Sonnenseite überhängt. Willst du mehr Höhe erreichen, dann ist das aufrecht wachsende Pfeifengras eine ideale Dekoration für den Garten, aber auch für Pflanzenkübel.

Welche Pflanzen haben ihre Blütezeit im Herbst und sind winterhart?

Eine der häufigsten Herbstpflanzen mit Blütezeit im September und Oktober ist der Gemeine Efeu (Hedera helix). Diese Kletterpflanze gehört im Herbst zu den wichtigsten Nahrungsquellen für Insekten. Der Efeu ist zugleich extrem winterhart und verlangt sehr wenig Pflege. Bereits im August beginnt der Zierwein (Vitis vinifera) mit der Entfaltung seiner Blütenpracht, was bis Anfang Oktober anhalten kann. Ein Langzeitblüher ist die Alpenrose (Clematis), die von April bis September das Auge erfreut. Bis auf die Sorte Clematis armandii Appleblossom sind diese Immergrünen allerdings auf ein Winterquartier angewiesen. Die Klassiker unter den winterharten Herbstblumen sind die Chrysanthemen und die Dahlien. Bei mögen gerne etwas Dünger im Herbst, um im Folgejahr um so kräftiger zu gedeihen. Überdies sind beide Sorten als Sonnenblumen bekannt, denn sie bevorzugen sonnige Standorte.

Welches sind die schönsten Kletterpflanzen mit Blütezeit im Herbst?

Bei den Kletterpflanzen kommt es darauf an, ob du ein schnelles Wachstum bevorzugst und ob diese Herbstblumen für Kinder ungefährlich sein müssen. Einige Rankengewächse mit Blütezeit im Herbst sind ungemein giftig, andere benötigen mindestens zwei Jahre, meist länger, um ein Terrassendach zu schliessen oder als Schutzwand gegen Wind zu dienen.

  • Blühend von April bis Ende September ist die bis zu zehn Meter hohe Alpenrose.
  • Rund fünf Meter hoch wird der leuchtend gelbe Winterjasim (Jasminum nudiflorum), der allerdings erst im Dezember und bis in den März seine Blütenpracht präsentiert.
  • An Wänden und Bäumen rankt die Kletterrose bis zu zehn Metern gen Himmel und blüht von Juni bis September.
  • Eher ungewöhnlich ist der bis zu acht Meter hoch wachsende Hopfen, der im Mai mit grünen Blüten und im Herbst mit Fruchtständen in Zapfenform begeistert.
  • Auch der Wilde Wein blüht bereits vor Sommerbeginn. Dafür belohnt das Gewächs im Herbst mit süssen Trauben.

Werden für die Dahlia mehrere Farben zur Auswahl angeboten?

Die nahe dem Ort Dahlia in Afrika erstmals entdecke Herbstblume gehört zu den beliebtesten Gartenblumen überhaupt. Diese Art der Aster kommt in der Natur nur in Rottönen vor, von einem kräftigen Orange über Pink bis zu einem dunklen Rot. Allerdings werden inzwischen zahlreiche Varianten angeboten, die sich durch die Blütenform und die Farbe unterscheiden. Leicht zu finden sind Dahlien in sonnengelben Farbnuancen, genau wie in verschiedensten Abstufungen von Pink sowie Rot. Etwas seltener sind die Herbstblumen mit mehrfarbigen Blüten, wobei zumeist Pink und Gelb bis Weiss einer an sich roten Blüte einen besonderen Reiz verleihen. Rar sind Exemplare, die mit blauen oder vorwiegend weissen Blüten daherkommen.

Welche Herbstblumen sind auch für vorweihnachtliche Gestecke geeignet?

Hier sind in erster Linie die Beeren tragenden Pflanzen zu nennen. Überaus beliebt und gut als Trockengesteck oder in einem Moos dekorierter sind:

  • die Torfmyrte (Pernettya mucronata), die du wahlweise mit weissen, roten oder rosafarbenen Früchten verwenden kannst (alle Pflanzenteile sind giftig!)
  • die Rebhuhnbeere, auch als Scheinbeere (Gaultheria procumbens) bekannt, deren satt grüne Blätter im Gesteck die Farbe von Bronze annehmen; überdies ist diese Herbstblume ein vorzüglicher Raumerfrischer, denn die Beeren versprühen einen intensiven, angenehmen Duft
  • der Drahtstrauch (Mühlenbeckia complexa), der mit kleinen, runden Blättern ideal für Tischgestecke ist

Darüber hinaus ist die Stacheldrahtpflanze (Leucophyta) mit ihren silberfarbenen Blättern eine ansprechende Dekorationspflanze. Wenn dir für einen Adventskranz kein Tannengrün zur Verfügung steht, kannst du auch Äste der Koniferen nutzen oder Heide mit Blumendraht zu einem Kranz binden.

Welche Herbstpflanzen sind zugleich als Heilpflanze anerkannt?

Die Liste der herbstlichen Heilpflanzen ist lang. Einige dieser Herbstblumen und -kräuter sind für ihre heilende Wirkung seit Jahrhunderten bekannt. Aber nicht alle sollten in der heimischen Küche aufbereitet werden, so wie die Sorten der Art Sonnenhut. Daraus kann Echinacea gewonnen werden, was das Immunsystem aktiviert. Ausserdem werden Stoffe der Pflanze bei Herzerkrankungen erfolgreich eingesetzt. Allerdings kann ein falsche Zubereitung oder Dosierung auch ernste Folgen nach sich ziehen! Zu den bekanntesten Heilpflanzen im Herbst gehören:

  • Johanniskraut
  • Erika
  • Salbei
  • Purpur-Sonnenhut
  • Heiligenkraut
  • Gewürzsalbei
  • Thymian
  • Wermut
  • Bleiwurz
  • Tuja

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