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Margeriten, botanisch Leucanthemum genannt, sind eine rund 42 Arten umfassende Gattung aus der Familie der Korbblütler. Zur gleichen Familie gehören Kräuter wie die Kamille. Leucanthemum ist ein griechisches Wort mit der Bedeutung „weisse Blume“. Sämtliche Arten stammen ursprünglich aus Europa. Je nach Sorte sind die Pflanzen einjährig bis ausdauernd. Alle Margeriten wachsen aus einer am Grund stehenden Blattrosette. Sie erreichen eine Höhe von bis zu einem Meter.
Die Margerite sieht so aus, wie viele Menschen spontan eine Blume malen. Um die gelbe Blütenmitte platzieren sich strahlenförmig die Blütenblätter. In dieser Hinsicht ähnelt die Margerite ihrer kleinen Schwester, dem Gänseblümchen. Das Innere der Blüte setzt sich aus rund 200 kleinen Röhrenblüten zusammen. Darum gruppieren sich die Zungenblüten, die bei einigen kultivierten Sorten gefüllt sind und das gelbe Zentrum zumindest teilweise verdecken. Die fiederschnittigen Blätter sind ungeteilt. Die oberen Blätter sitzen am Stängel an, die unteren befinden sich an kurzen Stielen. Margeriten wachsen im Gegensatz zu Kletterpflanzen immer aufrecht.
Neben der allseits bekannten Magerwiesen-Margerite gibt es weitere Arten, unter anderem:
Viele dieser Arten sind sich sehr ähnlich und nur vom Experten zu unterscheiden. Daneben gibt es inzwischen zahlreiche Hybriden. Eine bekannte Kulturform ist zum Beispiel die Garten-, beziehungsweise Sommer-Margerite. Diese mehrjährige Pflanze ziert als ausdauernde und sich gut vermehrende Staude viele Parkanlagen und Gärten.
Die klassische Wiesenmargerite ist weiss. Es gibt aber inzwischen einige kultivierte Sorten in den unterschiedlichsten Farben. Bei diesen so genannten bunten Margeriten handelt es sich im eigentlichen Sinne um Abkömmlinge der Rotblütigen Wucherblume, botanisch Tanacetum coccineum, auch Kaukasische oder Armenische Insektenblume genannt. Wie die Margerite gehört auch die Wucherblume zur Familie der Korbblütler und in die Ordnung der Asternartigen. Sie ist somit entfernt mit der Wiesenmargerite verwandt. Beliebte Farben sind Rosa, Pink und Rot. Ebenfalls eng mit der Wiesenmargerite verwandt ist die Strauchmargerite, botanisch Argyranthemum frutescens. Die Pflanzengattung lebt auf Madeira und den Kanarischen Inseln. Strauchmargeriten sind im Gegensatz zu den heimischen Arten nicht winterhart.
Die hübsche Blume blüht je nach Sorte von Mai bis August. Die Strauchmargerite steht sogar bis Oktober in voller Blüte. Margeriten erfreuen dann das Auge, wenn sich Frühlingsblüher wie Tulpe oder Osterglocke in die Erde zurückziehen. Gemeinsam mit Lilien, Gladiolen, Dahlien und Astern sorgen sie für farbige Akzente im Garten. Etwa zur gleichen Zeit blühen auch einige dekorative Kletterpflanzen. Die Kletterrose befindet sich von Juni bis Juli in der Hauptblüte. Ein schwaches Nachblühen ist bis in den Oktober hinein möglich. Die Clematis zeigt ihre Blüten von Juni bis September. Zu den Spätblühern gehört auch die Sonnenblume, die von Juli bis Oktober mit ihrem satten Gelb einen attraktiven Kontrast zum Weiss der Margerite bildet.
Die Margerite benötigt als robuste Pflanze nur wenig Pflege. Sie stellt kaum Ansprüche an den Boden. Lediglich besondere Sorten wie die Herbst-Margerite bevorzugen einen bestimmten Untergrund. In diesem Fall ist der Boden im Idealfall feucht und leicht sauer. Alle Margeriten lieben die Sonne und freuen sich über einen windgeschützten Platz. Die beste Zeit zum Pflanzen ist gegen Anfang Mai. Da sich die Blume gerne ausbreitet, ist genug Platz einzuplanen. Setze die Margerite rund 20 Zentimeter tief und mit einem Abstand von etwa 40 Zentimetern in die Erde. Da die Blumen im Sommer recht durstig sind, giesst du sie am besten morgens und abends mit Wasser. Vermeide aber unbedingt Staunässe. Die Margerite lässt sich durch das Teilen der Staude leicht vermehren. Folgende Tipps erhöhen den optischen Wert der Margerite:
Die Blumen der Gattung Leucanthemum eignen sich für vielerlei Zwecke, unter anderem zum Schneiden schöner Blumensträusse und als Balkonpflanzen im Topf. Traditionell finden Margeriten zum Binden von Kränzen und Ranken Verwendung. Die Stängel lassen sich leicht spalten und zu einem Blumenkranz zusammenfügen. Auch als Teil eines Blumenbouquets machen die hübschen Margeriten eine gute Figur. Ein Klassiker unter den Blütenarrangements sind weisse Margeriten, blaue Korn- und rote Mohnblumen. Zahlreiche Sorten eignen sich als Stauden im Garten. Die niedrigwachsenden Margeriten sind tolle Bodendecker. Höhere Sorten lassen sich gut mit andersfarbigen Gewächsen kombinieren, zum Beispiel mit Lupinen, der Echinacea und dem Rittersporn. Viele Sorten sind mehrjährig und durch Teilen des Wurzelballens vermehrbar.
Palmen im Garten oder auf der Terrasse geben dem Zuhause ein südliches Flair. Sie stehen für Wärme, Sonne und dolce far niente. Doch einmal ist auch der längste Sommer vorbei und es fängt an, draussen kälter zu werden. Spätestens mit dem Beginn der kalten Jahreszeit stellt sich die Frage: Wohin mit der Palme? Wie und wo du deine Palme überwintern kannst, was du dabei beachten musst und was du machst, wenn du selber kein eigenes, geeignetes Winterquartier für deine Palme hast – das alles erfährst du hier.
Du möchtest dein eigenes Gemüse auf dem Balkon ziehen? Dann hast du dir sicher kleine Anzuchttöpfchen für deine Samen gekauft. Wusstest du aber, dass du im Gegensatz zu Blumen für die meisten Gemüsearten eine spezielle Aussaaterde benutzen solltest? Die lockere und humusreiche, jedoch nicht zu nährstoffreiche Erde, ist am besten für dein Gemüse geeignet. Gewöhnliche Erde für Blumen setzt du bei Gemüse lieber nicht ein, denn in ihr können sich die zarten Pflänzchen nicht optimal entwickeln.
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Päonien, hierzulande besser bekannt als Pfingstrosen, sind zwar recht weit verbreitet in unseren Gärten, sorgen aber mit ihrer Blütenvielfalt und mit ihren leuchtenden Farben trotzdem immer wieder für Aufsehen. Mehrere Pfingstrosengewächse nebeneinander können während der Blütezeit geradezu für ein Farbenmeer auf dem Grundstück sorgen, aber auch einzeln sind sie Eckpfeiler einer ansprechenden Gartengestaltung. Im Frühjahr ziehen Pfingstrosen mit ihrer Blütenpracht die Blicke auf sich und im Herbst setzen sie mit ihrer rötlichen Färbung erneut sehenswerte Akzente. Du wirst also reich belohnt, wenn du dich für Päonien entscheidest, doch du solltest dich vor der Pflanzung gut über ihre Pflege informieren.
Die Pinie gehört zu den bekanntesten und auch beliebtesten Nadelbäumen überhaupt. Im fachlichen Bereich wird sie auch Pinius Pinea genannt. Ebenso trägt sie in manchen Gegenden den Namen italienische Steinkiefer, Schirmkiefer oder auch Mittelmeerkiefer. Es handelt sich dabei um eine Pflanzenart, die – wie der Name schon vermuten lässt – zu der Gattung der Kiefern gehört. Sie stammt aus der Familie der Kieferngewächse, die in der Biologie Pinaceae genannt werden. Wenn du mehr über die Pinie erfahren möchtest, bist du hier genau richtig. Der folgende Artikel beantwortet die häufigsten Fragen rund um die Pinus Pinea.
In der kalten Jahreszeit ist die Grabgestaltung eine besondere Herausforderung. Die Pflanzen sollen einerseits pflegeleicht sein, andererseits müssen sie Kälte, Regen, Schnee und Wind gut vertragen. Mit den richtigen Grabpflanzen für den Winter sieht ein Grab auch in den Wintermonaten ohne tägliche Pflege ansprechend aus. Einige Sträucher und Kräuter sind so robust, dass sie speziell im Winter auf die Grabstelle gepflanzt werden können und keine regelmässige Pflege erfordern. Wenn du dir nicht sicher bist, wie die optimale Grabbepflanzung Winter aussieht, wendest du dich an einen Fachmann für Blumen und Grabgestaltung. Er weiss, worauf es im Winter ankommt.