Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Als „heimisch“ bezeichnet man alle Blumenarten, die sich ohne menschliches Zutun in einer Region über mehrere Generationen halten. Sie wachsen überwiegend an naturbelassenen Wiesen und Wäldern. Gerne siedeln sie sich auch in Gärten und ungenutzten Brachflächen an, wenn diese nicht regelmässig gemäht werden. Die häufigsten Wiesenblumenarten in der Schweiz sind:
Zu den „wilden“ Arten gehören im weiteren Sinne auch blühende Gräser, Bäume und Sträucher. Das sind zum Beispiel Wildkirsche, Weissdorn und Holunder – um nur einige zu nennen.
Im Süden der Schweiz herrschen sehr warme, klimatische Bedingungen vor. Daher gedeihen dort oft schon mediterrane Pflanzenarten. Daneben gibt es aber in der Hochland-Flora seltene Alpen-Wiesenblumen in einer unglaublichen Vielfalt. Die bekanntesten von ihnen sind Alpenrose, Akelei, Edelweiss und Aurikel. Eine spezielle Orchideen-Art – der Gelbe Frauenschuh – wächst beispielsweise nur im Berner Oberland. Vom Alpen-Mohn etwa werden mehr als hundert bunte Sorten gelistet. Eine bekannte und beliebte Alpenblume ist der Gebirgsenzian. Er blüht übrigens keineswegs nur in Blau. Zur Blütezeit sieht man ihn genauso mit gelben oder weissen Blütenfarben.
Eines der ersten ist im Frühling das hübsche Gänseblümchen. Ihm folgen Hahnenfuss, Kriechender Günsel, Wiesen-Glockenblume und Margerite. Im Sommer haben Wiesenblumen wie Schafgarbe, Wiesenklee, Ackerwinde, Mohn, Weidenröschen und Kamille ihre Blütezeit. Die Echte Kamille wird an die fünfzig Zentimeter hoch, während die Falsche Kamille die doppelte Grösse erreicht. So kannst du die beiden bei Bedarf gut auseinander halten. Auf Feuchtwiesen in der natürlichen Flora werden die Wiesenblumen meist höher als auf der Gartenwiese – manche davon bis zu zwei Metern. Im Herbst erfreuen uns dann das Springkraut, der Gute Heinrich und die Herbstzeitlose mit ihren leuchtenden Blütenfarben.
Im Grunde gibt es keine Pflanze, die nicht irgendeinen Nutzen oder eine bestimmte Wirkung hätte. Unzählige Wiesenblumensorten leisten uns Menschen als Arzneipflanzen besondere Dienste. So etwa
Darüber hinaus sind viele Wildkräuter und Waldblumen essbar. Ihre Blüten und Früchte lassen sich hervorragend als Wildgemüse zubereiten. Gänseblümchen, Schlüsselblume, Wiesenklee oder Waldveilchen bereichern als gesunde Farbtupfer jeden Rohkostsalat. Huflattich und Taubnesselblüten schmecken sehr gut als feine Gemüsebeilage.
Im Handel gibt es mittlerweile eine grosse Auswahl verschiedenster Wildblumensamen zu kaufen. Achte darauf, dass mit der Pflanzenauswahl eine Blütezeit von Frühjahr bis in den Spätherbst abgedeckt ist. Perfekt sind Samenmischungen, die sich für Honig- und Wildbienen gleichermassen eignen. In der Regel findet sich dazu ein Vermerk auf der Packung. Selbstverständlich kannst du geeignete Samen ebenso auf Spaziergängen sammeln. Den idealen Zeitpunkt dazu bildet der Herbst, wenn Früchte und Samenkapseln reif sind.
Der Weg von der aufgeräumten Grünfläche zur wilden Blütenpracht ist gar nicht so lang, wie viele denken. Überlege dir, welchen Bereich des Rasens du zur „wilden Wiese“ umgestalten möchtest. Hier kannst du die oberste Rasenschicht abtragen und den Mutterboden mit etwas Sand vermischen. Anschliessend wird eine entsprechende Samenmischung ausgestreut. Verzichte hier auf die Zugabe von Düngern, denn Wildpflanzen bevorzugen nährstoffarme Böden. Eine andere Variante: Lasse deinen Rasen an der gewünschten Fläche einfach stehen – gemäht wird nur im Frühling und Herbst. Nach zwei bis drei Jahren haben sich heimische Wiesenblumen angesiedelt, die sich dort garantiert wohlfühlen.
Wie wichtig es ist, unsere bedrohte Artenvielfalt zu erhalten, das wissen wir inzwischen alle. Auf einer ungedüngten Wiese wachsen bis zu 70 verschiedene Wiesenblumen. Eine einzige von ihnen kann etwa zwanzig wildlebende Tierarten ernähren. Uns Menschen bieten die Wildkräuter ebenfalls Nahrung, und ihren Wert als Arzneipflanzen können wir gar nicht hoch genug schätzen. Wer einmal das muntere Treiben von Bienen, Schmetterlingen und Vögeln vor dem Fenster beobachtet hat, wird darauf nicht mehr verzichten wollen. Jeder Quadratmeter Wiesenfläche zählt!
Deko Blumen verschönern dein Zuhause durch farbenfrohe Akzente oder sattgrüne Blickfänger. Während Schnittblumen natürliche Frische ausstrahlen und nicht selten durch ihren wunderbaren Duft betören, erweisen sich Kunstpflanzen als besonders pflegeleicht. Hübsche Dekopflanzen schmücken deine Wohnräume in Form von Sträussen, Blumenwänden, stilvollen Arrangements und vielen weiteren Varianten. Mehr zum Thema Deko Blumen erfährst du hier.
Viele kleine, strahlend blaue Blumen zieren das Vergissmeinnicht während der Blütezeit. Als Wildform sowie in kultivierter Variante ziert es den Garten und findet in der Floristik bei der Gestaltung hübscher Sträusse Verwendung. Im Blumengeschäft gibt es zahlreiche dekorative Arten in verschiedenen Nuancen, beispielsweise in diversen Blautönen, in Weiss und Rosa. Um die kleine Blume ranken sich zahlreiche Legenden.
Pflanzen sorgen für ein angenehmes Raumklima und gestalten eine bunte und einladende Atmosphäre. Im Garten, im Hochbeet und auf der Terrasse sind Blumen und Gewächse eine stilvolle Ergänzung der Gartenmöbel. Für eine optimale Pflanzenpflege brauchst du die richtigen Pflanzgefässe. Hier kommt es nicht nur auf Farben, Design und Optik an. Auch Material, Formen und Grössen müssen passend ausgewählt werden, damit die Pflanze genug Platz hat und gleichmässig wächst. Im Folgenden erfährst du, worauf du bei Erwerb und Nutzung von Pflanzgefässen achten solltest.
Der Facettenreichtum der Schweizer Blumen rührt von der klimatischen Vielfalt in der Eidgenossenschaft her. Im Norden sorgt das Bodenseeklima selbst im Winter für frühlingshafte Tage. Ganz im Süden wirken mediterrane Einflüsse und bescheren der Schweiz Blumen, die eher aus den Regionen um den Gardasee oder den Lago Maggiore bekannt sind. Und neben dem Gebirgsklima finden sich zahllose geschützt liegende Täler, die mit einem eigenen Mikroklima für beste Wachstumsbedingungen sorgen. Dies beschert der Schweiz zuckersüsse Früchte, üppig gedeihende Stauden, Sonnenblumen oder Tulpen in Gebirgsregionen und satt grüne Gräser sowie Blumenwiesen bis in die Hochlagen.
Engelsflügel als Deko haben eine bezaubernde Wirkung. Als Wandtattoo, mit einem Anhänger versehen an der Wand hängend oder im Raum schwebend, sorgen sie für eine angenehme Atmosphäre. Nach Art der Flügel ist der Eindruck erhaben wie in alten Kirchen, luxuriös wie in kostbar ausgestatteten Schlössern oder liebreizend wie in einem Pfarrhaus auf dem Lande. Du kannst Engelsflügel als Dekoartikel kaufen oder dir selbst einen Schutzengel basteln. Gerade zur Weihnachtszeit sind die wunderschönen Himmelsboten als Christbaumschmuck, Geschenkanhänger und Mitbringsel begehrt. Mit oder ohne Federn sorgt ein Engel im Raum das ganze Jahr für Stimmung. Zu passenden Designs erfährst du alles hier.
Kräuter sind die Krönung eines guten Essens, besonders dann, wenn sie von frischen Stauden stammen. Doch du musst keine vorgezogenen, gespritzten Pflanzen aus dem Supermarkt holen. Kräuter pflanzen ist ganz simpel. Basilikum, Rosmarin, Thymian, Koriander und Co. gedeihen im eigenen Garten, auf dem Balkon oder auf dem Fensterbrett hervorragend. Lerne mit diesem Ratgeber, was du bei der Pflanzung beachten musst, welche Kräuter sich für dein heimisches Kräuterbeet eignen und wie du die geernteten Kräuter auf vielseitige Art und Weise verwendest.