Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Der Begriff Bienenweide bezeichnet eine Pflanze, die besonders viel Nektar und Pollen produziert und daher blütenbesuchenden Insekten reichlich Nahrung bietet. Diese Bienentrachtpflanzen, wie sie auch genannt werden, werden daher von Bienen und anderen Insekten besonders gerne und oft angeflogen, weil diese wissen, dass sich der Weg dorthin für sie lohnt. Eine Bienenweide kann aber auch ein Garten sein, in dem viele besonders nahrungsreiche Pflanzen für Insekten wachsen. Dabei geht es nicht nur um Honigbienen, sondern auch um andere blütenbesuchende Insekten wie etwa
Insekten sind für das gesamte Ökosystem von immenser Bedeutung, weil sie die Nahrungsgrundlage für viele andere Tiere bilden. So leben viele Vogelarten zum grossen Teil oder ausschliesslich von Insekten, aber auch Säugetiere wie Igel oder Spitzmäuse, die wiederum die Beute grösserer Raubtiere werden. Die Bestände an Insekten gehen seit Jahrzehnten drastisch zurück, weil ihnen in unserer ausgeräumten und übernutzten Landschaft die Nahrungsgrundlage fehlt. Auch die Verwendung von Insektiziden, Pestiziden und anderen chemischen Mitteln ist für Insekten katastrophal. Daher ist es sinnvoll, im eigenen Garten zumindest eine kleine Ecke mit Pflanzen anzulegen, die sich als Bienenweide eignen. Dabei ist es nicht unbedingt nötig, die gesamte Gartengestaltung insektenfreundlich auszurichten, auch eine kleine Blumenwiese oder ein einzelnes Beet kann schon einen grossen Nutzen haben.
Als Bienenweide eignen sich alle Pflanzen, die viel Nektar und Pollen produzieren, der für die Insekten leicht zugänglich ist. Blütenpflanzen wie
bilden im Sommer eine fantastisch bunte Wiese. Sonnenblumen haben mit ihren grossen Blüten viel Nektar und geben jedem Garten ein strahlendes, sommerfrisches Aussehen. Sinnvoll ist es auch, die Pflanzen so auszuwählen, dass sie zu möglichst unterschiedlichen Zeiten im Jahr blühen. So kann man nicht nur den Bienen den ganzen Sommer über Nahrung bieten, sondern hat auch über viele Monate hinweg immer blühende Pflanzen im Garten.
blühen sogar im Spätwinter und decken damit die „Nebensaison“ ab.
Neben dem Nutzen für die Natur kann eine Bienenweide auch etwas sehr Schönes sein, denn ein Garten, in dem es überall summt, strahlt eine grosse Lebendigkeit aus. Viele Bienenweidepflanzen lassen sich daneben auch ganz direkt nutzen. Kräuter wie Thymian, Schnittlauch, Zitronenmelisse, Lavendel oder Salbei locken nicht nur Bienen an, sondern eignen sich auch als Gewürz oder für Kräutertees. Obstbäume sind auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen und eignen sich mit ihrem Blütenreichtum besonders gut als Bienenweide, aber auch andere blühende Bäume wie Linde, Ahorn, Kastanie oder Robinie sind gute Bienenweiden. Auch eine sichtschützende Hecke kann eine Bienenweide sein, wenn dafür blütentragende Sträucher gepflanzt werden, wie
Als Bienenweide sind immer naturnahe, ursprünglich gebliebene Pflanzensorten, die in der Region auch natürlich vorkommen, am besten geeignet. Das müssen nicht unbedingt Wildblumen sein, auch Züchtungen können eine gute Bienenweide abgeben. Viele hochgezüchtete Zierblumen haben aber gefüllte Blüten, die mit ihren dichtstehenden Blütenblättern zwar besonders schön aussehen, aber oft stark zurückgebildete oder für die Insekten nur schwer zugängliche Staubblätter haben. Daher sind sie als Bienenweide oft nutzlos. Beim Anlegen einer Bienenweide sollte daher nicht die Schönheit der Blüte, sondern ihre Menge an Nektar und Pollen das ausschlaggebende Kriterium sein.
Wenn man eine ganze Blumenwiese als Bienenweide anlegen möchte, ist es am besten, eine fertige Samenmischung zu kaufen. Dabei ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Samen nicht chemisch behandelt wurden. Auch Zwiebeln oder Jungpflanzen, die im Garten ausgesetzt werden, sollten nicht mit Pestiziden und anderen Pflanzenschutzmitteln in Berührung gekommen sein, weil die Insekten diese Giftstoffe später mit der Nahrung aufnehmen könnten. Die Aussaat sollte in jedem Fall im Frühjahr erfolgen, am besten zwischen März und Mai, damit die Pflanzen vor dem Sommer genug Zeit zum Keimen haben. Für die Aussaat sollte der Boden gut gelockert und frei von Unkraut sein. Dann müssen die Samen nur noch etwas angedrückt und in der ersten Zeit regelmässig gewässert werden, damit sie gut keimen können.
Die ideale Bienenweide ist eine grosse, blühende Wiese. Aber auch auf kleinem Raum kann man etwas für die Insekten tun, denn viele Bienenweidepflanzen lassen sich auch in Pflanzkästen auf dem Balkon oder auf der Terrasse kultivieren. Gute Tipps für eine solche „Mini-Bienenweide“ sind
Dein Blick schweift über die Wiese und dein Auge fällt auf eine Blume, die für die Schweizer Natur typisch ist. Margeriten gehören zu den beliebtesten Sommerblumen unserer Heimat. Neben der wilden Wiesenmargerite gibt es zahlreiche Arten, die sich gut als Garten- und Balkonpflanzen eignen. Sie alle strahlen uns während der Blütezeit in herrlichem Weiss entgegen. Mit einigen Tipps gedeihen die Blumen besonders gut.
Blumen und Frieden; werden diese Begriffe in Kombination genutzt, dann sind meist Trauergestecke für den Friedhof oder Gedenk- und Trauerkränze für ein Mahnmal gemeint. Nicht so in der asiatischen Auffassung von Blumen und Frieden: Hier spielen Pflanzen in fast allen fernöstlichen Kulturen eine tragende Rolle, insbesondere, wenn es darum geht, ein ansprechendes Umfeld für Meditationen, Tai Chi oder Yoga zu schaffen. Das Wissen der Asiaten kannst du dir zunutze machen. Du hast die Möglichkeit, Trauerherzen weiter als Grabschmuck zu verwenden, kannst aber obendrein den eigenen vier Wänden ein Ambiente des Friedens mit Blumen wie Orchideen oder Tulpen in schaffen.
Rosen gehören zu den beliebtesten Schnittblumen überhaupt. Nicht nur in Liebesbeziehungen, sondern auch zu vielen anderen Anlässen verschenken die Menschen gerne Rosen. Doch leider bleibt die Rose auch mit dem frischesten Wasser und der besten Pflege nicht lange haltbar. Wird die Rose jedoch konserviert, so hält sie je nach Methode sehr lange. Konservierte Rosen sind also echte Rosen, bei denen Stiel, Blüte und Blätter länger halten als gewöhnlich. Was es mit diesem Prozess auf sich hat und wie er funktioniert, erfährst du in diesem Artikel.
Balkonblumen gedeihen auf dem Balkon in Balkonkästen und beeindrucken mit ihren kräftigen Farben und wunderschönen Blüten. Mit den richtigen Tipps findest du die passenden Pflanzenarten für deinen Balkon und sorgst mit aufmerksamer Pflege dafür, dass die Gewächse ihre Blütenpracht optimal entfalten. Die besten Tipps und die wichtigsten Infos zu Balkonblumen gibt es hier.
Viele kleine, strahlend blaue Blumen zieren das Vergissmeinnicht während der Blütezeit. Als Wildform sowie in kultivierter Variante ziert es den Garten und findet in der Floristik bei der Gestaltung hübscher Sträusse Verwendung. Im Blumengeschäft gibt es zahlreiche dekorative Arten in verschiedenen Nuancen, beispielsweise in diversen Blautönen, in Weiss und Rosa. Um die kleine Blume ranken sich zahlreiche Legenden.
Ein Ostern ohne Osterglocken ist für viele unvorstellbar. Die hübschen Zwiebelblumen mit den lanzettförmigen Blättern erstrahlen während der Blütezeit im März oder April in einem wunderschönen Gelb, das perfekt mit den kräftigen Farbtönen der Tulpen und Hyazinthen harmoniert. Osterglocken zählen zu den ersten Frühlingsboten und sorgen für farbige Akzente im Garten. Es gibt verschiedene Sorten in vielen attraktiven Nuancen. Sie eignen sich sowohl für das Auspflanzen im Boden als auch für die Gestaltung dekorativer Kübel und Schalen.