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Iris Blume – die wichtigsten Fragen und Antworten zur Schwertlilie

Die Schwertliliengewächse sind eine grosse und weitverbreitete Pflanzenfamilie. In der Floristik werden sie auch Iridaceae genannt und die bekannteste Bezeichnung für die Schwertlilie ist Iris. Diese Art von Gewächsen zeichnet sich insbesondere durch oft schwertförmige Laubblätter aus – daher der Name. Es handelt sich um meist mehrjährige und krautige Pflanzen, die eine lange Blütezeit aufweisen. Oft werden sie in Gärten gepflanzt, doch manche Menschen halten sie auch im Topf. In diesem Artikel erfährst du, was du bei der Schwertlilie alles beachten musst. Neben den besten Gartentipps werden hier auch alle Fragen rund um Haltung, Pflege und Wachstum beantwortet.

Was zeichnet die Iris Blume (Iridaceae) aus?

Die hübsche Iris-Blume macht mit ihren unzähligen Farben jedes Blumenbeet zum echten Hingucker. Sie wurde nach der griechischen Göttin des Regenbogens benannt und trägt auch den Namen Schwertlilie. Von ihr gibt es über 250 verschiedene Arten. Im Handel findest du eine ebenso grosse Auswahl verschiedener Sorten der Staudengattung.

Welche Pflege benötigt die Iris?

Die Iris ist sehr pflegeleicht und freut sich über einen sonnigen Standort ohne Sand. Des Weiteren benötigt sie einen durchlässigen und nährstoffreichen Boden.

  • In die Gärten gepflanzt wird die Iris am besten zwischen Juli und Oktober.
  • Einfarbige Schwertlilien sehen besonders hübsch aus, wenn sie mit mehreren Pflanzen und in grossen Gruppen gepflanzt werden.
  • Besonders harmonisch wirkt das Blumenbeet, wenn die Iris mit Storchschnabel, Mohn, Lavendel, oder Nachtviole eingepflanzt wird. Diese kommen sich in der Höhe nicht in die Quere, sodass sich alle Pflanzen gut entwickeln können.

Wann hat die Iris ihre Blütezeit?

Die Blütezeit der einzelnen Sorten ist sehr unterschiedlich und hängt vor allem von der Art der Schwertlilie ab. Die meisten Exemplare blühen im April oder im Mai, wobei einige Arten auch wesentlich früher oder später Blumen zeigen. Manche Sorten blühen sogar erst im Herbst. Hier solltest du beim Kauf deshalb in jedem Fall einen Blick auf die Beschreibung der jeweiligen Sorte werfen.

Wo liegen die grössten Unterschiede zwischen den verschiedenen Sorten?

Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Sorten machen sich vor allem an den Ansprüchen für den jeweiligen Standort bemerkbar. Es gibt Arten, die sich am besten für kühle, feuchte und zum Teil sogar am Wasser gelegene Standorte eignen. Dazu gehört beispielsweise die japanische Sumpf-Schwertlilie Ensata. Die heimische Sumpfschwertlilie Pseudacorous sowie die sogenannte Wieseniris gehören ebenfalls zu dieser Unterfamilie. Andere Sorten lieben es hingegen eher trocken. Dazu zählen beispielsweise die heimische Germanica und viele Arten der Bart-Iris-Hybriden. Diese Schwertlilien werden auch Barbata genannt.

Worauf sollte ich beim Kauf von Schwertlilien achten?

Wenn du dir Schwertlilien kaufen und diese im Garten einpflanzen möchtest, solltest du auf jeden Fall darauf achten, welche Pflanze du kaufst. Sie sollte zu deinen Standortbedingungen passen. Die pflegeleichteste und deshalb vielleicht auch beliebteste Schwertlilie ist übrigens die Bart-Iris.

Welche Arten sind besonders anfällig für Schädlinge?

Glücklicherweise ist die Iris im Allgemeinen nicht sehr anfällig für Schädlinge. Sie wird selten krank, sodass du bei der Auswahl relativ frei bist und hier auch seltener Pflanzenschutzmittel benötigst. Wichtig ist jedoch, dass in deinem Beet keine Staunässe entsteht. Ansonsten droht die Schwertlilie schnell zu faulen. Düngen kannst du die Iris mit einem mineralischen Volldünger. Das erste Mal düngst du sie am besten im März und ein weiteres Mal im Juni. Nach ungefähr fünf Jahren solltest du die sogenannten Rhizome der Blume teilen. Dies ist nach der Blütezeit am vorteilhaftesten, um die Blühfreudigkeit der Pflanze zu erhalten. Unter Rhizomen versteht man übrigens die sogenannten Wurzelstöcke, die flach im Boden verlaufen und sich mit der Zeit horizontal ausbreiten. Aus diesem neugebildeten seitlichen Trieben wachsen dann neue Blätter und Blütenstiele. Dadurch wird die ursprüngliche Stelle der Pflanze mit der Zeit immer kahler, da das Rhizom zu alt ist.

Wie kann ich das Rhizom der Iris teilen und neu einpflanzen?

  1. Um das Rhizom zu teilen wird es mit einer Gartengabel vorsichtig aus der Erde gezogen.
  2. Danach kannst du mit einem scharfen und sauberen Messer ungefähr zehn Zentimeter lange Stücke abschneiden. Achte darauf, dass sie jeweils einen gut ausgebildeten Blattschopf besitzen und dass sich entsprechende Wurzeln gebildet haben.
  3. Dann schneidest du die Blätter etwa zur Hälfte ab.
  4. Diese pflanzt du an einer anderen Stelle im Garten ein.
  5. Um bei der Pflanzung alles richtig zu machen, solltest du zuvor den Boden leicht lockern und wenn möglich mit Kompost anreichern.
  6. Dann hebst du ein kleines Loch aus der Erde aus, in das du die Rhizome einsetzt.
  7. Bedecke sie leicht mit Erde, jedoch ohne sie vollständig zu bedecken.
  8. Im Anschluss drückst du sie an und gibst ihnen ausreichend Wasser.

Wichtig: Gib Acht, dass die Blätter der Iris stets nach Norden ausgerichtet sind und das Rhizom nicht beschattet wird. Es ist wichtig, dass es ausreichend Sonne bekommt, da es sich sonst nicht entwickeln kann.